Ziele

Es ist wichtig, von Anfang an in die gleiche Richtung zu blicken!“

Das heißt, dass wir uns beide zum Ziel gesetzt haben, eine Landwirtschaft aufzubauen, in der nicht nur unser Lebensinhalt gesichert ist, sondern darüber hinaus noch andere Werte ihren Platz finden sollen.

Wir schaffen das nicht allein. Da wären zum Beispiel unsere Kinder. Gerade in der Aufbauphase vor zwanzig Jahren, war Zeit unser größtes Problem. Wie wird man dem gerecht?

Zum einen den heranwachsenden Teenagern, die trotz „eigener Vorstellungen“ dann doch immer wieder mal Rat und Hilfe brauchten. Zum anderen die Kleinen, die in Kindergarten und Schule ihre Unterstützung forderten, und sei sie nur darin bestanden, dass der Fahrdienst von und zum Kindergarten, gewährleistet werden musste. Wir hatten Glück! Unsere Kinder haben uns immer unterstützt. Die Großen haben den Kleinen geholfen und die Kleinen waren auch gerne bei Oma und Opa, um uns Freiraum für anstehende Arbeiten zu geben. Jetzt sind alle erwachsen und führen ein Leben mit eigener Familie oder eigener Lebensvorstellung. Keiner der Fünf hat uns je einen Vorwurf über diesen Zeitmangel gemacht – ganz im Gegenteil: Wir freuen uns bis heute auf die Zeiten, die wir alle gemeinsam auf einer Feier oder einem Ausflug verbringen können. Dafür sind wir echt dankbar.

Dankbar sind wir auch, dass wir in einem unserer Kinder einen Nachfolger gefunden haben. Georg steckt im Moment noch in der schulischen Ausbildung zum Landwirt, macht nebenbei den Jagdschein und arbeitet in seiner freien Zeit bei uns auf dem Hof mit.

Er ist jung, gerade 21 und voller Visionen und Vorstellungen, wie die Zukunft des Hofes aussehen sollte. Und weil wir ihn dabei unterstützen, sind der ein oder anderen Vision schon Taten gefolgt.

Die Umsetzung dieser Taten möchten wir euch näherbringen und über die „Aktion Monat“ einen Einblick gewähren. Noch ist es ruhig im Stall, doch das wird sich bald ändern…