Frühsommer im Land

Wie schön, dass die Temperaturen jetzt wärmer werden. Alle sehnen sich danach.

In den letzten Jahren war der Frühling viel zu trocken und die Vegetation hatte Mühe überhaupt in die Gänge zu kommen. Ganz anders in diesem Jahr: Der viele Regen, dann die Wärme der Sonnenstrahlen, bringen eine Fülle zum Blühen, die wir seit ein paar Jahren um diese Zeit schmerzlich vermisst haben. Sogar die Rosen stehen schon in voller Blüte, der Salat schießt förmlich davon und alles eingepflanzte sprießt und wächst, dass es eine Freude ist.

Wenn man von Wachstum spricht, habe ich immer auch gleich die Kinder im Blick. Seien es unsere Kinder, die ja eigentlich alle schon aus dem Kindesalter herausgewachsen sind, oder eben unsere Enkel, die uns viel Freude bereiten.

An deren Entwicklung und dem Heranwachsen wird einem persönlich bewusst, wie schnell die Zeit wirklich vergeht. So klein und zerbrechlich, als sie auf die Welt gekommen sind. Das erste aufregende Jahr, indem die vielen Herausforderungen zu meistern waren. Und schließlich formt sich mit der Zeit ihre eigene Persönlichkeit, die uns mit ihrem Charme um den Finger wickelt. Vor allem, wenn wir Erwachsenen uns bei der Nachahmung unserer Gewohnheiten bei den Kindern widerspiegeln. Was haben wir da schon gelacht!!

Jeder noch so kleine Fortschritt in der Entwicklung ist ein Geschenk und immer wieder erstaunt es mich, wie taff und intelligent unsere jüngsten Familienmitglieder sind.

Am meisten Freude und Stolz bereiten uns die Enkelkinder mit ihrer Akzeptanz. Von unseren Kindern abgeschaut und weitergegeben wurde ihnen der Respekt, die Achtung füreinander und der fürsorgliche Umgang miteinander – unerlässlich für ein gemeinschaftliches Zusammenleben.

Wenn dann auch noch die Interesse für die Natur, die Tiere und das Hofleben dazukommen, sind wir als Großeltern davon überzeugt, soweit alles richtig gemacht zu haben. Angesichts solcher Bilder muss man das doch, oder?